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Begriff

Term

Erklärung

AbfrageQueryVgl. Query
Ad-hoc-AnalyseAd-hoc AnalysisAd-hoc-Analysen sind eine von zwei unterstützten Arten von Analysen in YUNA. Unter Ad-hoc-Analysen wird verstanden, dass Nutzer von YUNA Daten und Informationen von Equipments (z.B. Produktionsanlagen, Fahrzeugen, Haushaltsgeräten etc.) in Widgets filtern, durchsuchen, visualisieren und explorativ untersuchen können. 
Bsp: Sensorview, Tabellen filtern und durchsuchen, …
AdministratorAdministrator / System administratorVgl. System Administrator
AnalyseAnalysisIn YUNA werden zwei Arten von Analysen unterschieden: Ad-hoc-Analysen und automatische Analysen.
AnalyseskriptAnalytic script(R-)Skript mit (komplexen) Berechnungen zur Datenanalyse.
APIAPIAbkürzung für Application Programming Interface. Eine API ist eine Schnittstelle von Software, die es anderer Software erlaubt, an diese anzudocken und so Daten auszulesen oder in sie hinein zu schreiben.
AppearanceAppearanceAppearance ist im data science portal ein Parameter, den ein Content Developer zur Gestaltung von Widgets nutzen kann.
AuthentifizierungAuthentificationFür die Benutzung von YUNA müssen sich Benutzer beim Login authentifizieren. Dies geschieht je nach angelegten Authentifizierungsvariante(n) beispielsweise über LDAP.
automatische Analysecyclic evaluationAutomatische Analysen sind eine von zwei Analysetypen von YUNA. Unter automatischen Analysen werden Analysen verstanden, bei denen ein oder mehrere Jobs zyklisch oder manuell gestartet (R-)Analyseskripte ausführen, die einem Sachverhalt zugeordnet sind und so für eine Fachabteilung Analyseergebnisse liefern.
BackendBackendEin Backend ist ein System im Hintergrund, das ein anderes System (im Vordergrund stehend) mit Dienstleistung versorgt.
BenutzerUserEin Benutzer ist ein Anwender von YUNA. Nachdem sich ein Benutzer sich mit seinen Anmeldedaten (Benutzername und Passwort) im Portal angemeldet hat, kann er die Funktionen nutzen, die für ihn freigegeben wurden. Im Normalfall wird dies durch eine Rolle geregelt, die ihm von einem Systemadministrator zugeteilt wurde.
BerechtigungRightÜber das Vorhandensein oder Fehlen von Berechtigungen wird geregelt, welche Inhalte ein Benutzer oder eine Rolle sehen, bearbeiten oder löschen darf.
Bereichsauswahl
Eine weitere Möglichkeit zur Auswahl und Filterung von Daten im DSP besteht in der Angabe von absoluten Zeitpunkten oder Zeiträumen (z.B. festes Datum) bzw. relativen Zeiträumen (z.B. letzte 30 Tage). Dies geschieht über Widgets vom Typ DateSubfilterDirective.
BuildBuildAls Build wird ein kompilierter Code bezeichnet. Diese Änderungen an bestehendem Code oder die Erstellung von neuem Code bilden die Basis für Versionsänderungen.
Change LogChange logIm Change Log werden Änderungen, Neuerungen und der Wegfall von Softwarekomponenten und deren Funktionalitäten zwischen verschiedenen Versionen protokolliert.
CLICLIAbkürzung für Command Line Interface. Über die Kommandozeile können beispielsweise Befehle zur Ausführung von Jobs eingegeben werden.
CM DataDBCM DataDB

In der CM DataDB werden alle von den in YUNA eingebundenen Equipments erzeugten Daten gespeichert, die über YUNA analysiert oder erkundet werden sollen.

CM PortalDBCM PortalDBIn der CM PortalDB werden alle relevanten Informationen zum Betrieb des Portals gespeichert. Dazu zählen beispielsweise Tabelleninhalte wie die Benutzer oder Rollen sowie Content wie Widgets, Views Queries oder DataIDs.
CMPCMPAbkürzung für Condition Monitoring Portal.
Condition Monitoring PortalCondition Monitoring PortalDas Condition Monitoring Portal (CMP) ist ein Produkt der eoda GmbH und stellt eine Konfigurationsmöglichkeit des data science portals (DSP) dar. Im CMP können Daten explorativ analysiert, gefiltert und visualisiert werden. Auch können dort Analysen (im Sinne von Sachverhalten) angestoßen werden, die im core ausgeführt werden.
ContentContent

Content im Sinne des data science portals sind vereinfacht gesagt Inhalte des Portals, die Art der Darstellung des Inhalts oder dessen Elemente, welche die Erzeugung von Inhalten steuern. Content kann statisch oder dynamisch sein.

Beispiele für Content sind Widgets, Views, Queries oder DataIDs.

corecoreVgl. eoda | data science core
cron pattern

Ein Ausführungsplan nach einem bestimmten Muster.

Customization / Custom SolutionCustomizationEine kundenspezifische Entwicklung bzw. Anpassung von Software und/oder deren Modulen.
Data_IDData_IDEine Data_ID referenziert eindeutig auf Inhalt wie Queries, Bilder oder Skripte. Über die Data_ID werden in Kombination mit einer Role_ID und einer DataType_ID unter anderem die Berechtigungen der einzelnen Rollen für Content-Funktionen gesteuert.
DataDBDataDBVgl. CM DataDB
eoda | data science coreeoda |data science coreDer data science core ist eine Komponente des eoda data science environments. Er dient als zur Steuerung, Kontrolle und Ausführung von Zugriffsberechtigungen und Analyseskripten.
eoda | data science environmenteoda |data science environmentDas data science environment der eoda GmbH besteht aus den Komponenten data science portal und data science core.
eoda | data science portaleoda | data science portalDas data science portal (DSP) ist ein Produkt der eoda GmbH und Komponente des data science environments (DSE). Im DSP können Daten explorativ analysiert, gefiltert und visualisiert werden. Auch können dort Analysen (im Sinne von Sachverhalten) angestoßen werden, die im core ausgeführt werden.
DeeplinkDeeplinkDeeplinks ermöglichen den Austausch von individuellen Views per Link. Dabei enthält die URL des Links alle notwendigen Informationen wie z.B. Filtereinstellungen, um den Inhalt einer View immer bei jedem Benutzer gleich darstellen zu können.
DefaultDefaultDefault beschreibt die Standardeinstellung eines Parameters.
DeploymentDeployment

Als Deployment wird die Auslieferung von Software bezeichnet. Die Auslieferung kann z.B. neue Module und Funktionen oder Bugfixes beinhalten, die auf die CM PortalDB aufgespielt werden.

Ein Deployment bedeutet immer auch eine Änderung der Version des Portals.

dseConnectdseConnect

R-Paket zur Kommunikation zwischen R und der Datenschicht (CM-DataDB) über das ds portal.

Bis Version 0.49 wurde es unter dem Namen spConnect entwickelt.

dseDepdseDep

Tool zur Verwaltung und zum Deployment von Content in Form von Widgets und Portal Views. dseDep unterscheidet zwischen den drei Entitäten Portal View, DataID und Filter. Dabei extrahiert dseDep zunächst einmalig die Struktur der Datenbank (CM-PortalDB) zur initialen Erstellung einer XML-Datei. Nach einer Bearbeitung des Inhalts wird die aktualisierte XML-Datei ins JSON-Format umgewandelt und erneut zurück in die Datenbank des CMP geladen.

Bis Version 0.49 wurde dseDep unter dem Namen spDep entwickelt.

Dynamischer FilterDynamic filterDie Elemente eines dynamischen Filters ändern sich automatisch, sobald neue Elemente hinzukommen, Elemente entfernt oder verändert werden.
EinzelauswahlSingle choiceBei einer Einzelselektion werden jeweils nur die Daten zu einer ausgewählten Einheit (z.B. ein Gerät) angezeigt, die zuvor aus einer Liste ausgewählt und durchgeschaltet werden kann. Zugehöriger Widget-Typ im CMP ist die SingleChoiceDirective.
Equi-ListeEqui listDie Equi-Liste bezeichnet die Liste aller Equipments wie z.B. Laser Biegemaschinen, die in YUNA eingespielt wurden bzw. eine Liste aller in einem durch einen Filter selektierten Subset der in YUNA eingespielten Equipments.
EquipmentEquipmentAls Equipment werden im DSP die einzelnen im Portal eingepflegten Entitäten wie Laser, Biegemaschinen, FLugzeugmotoren o.ä. bezeichnet. Die Gesamtheit aller Equipments in der DSP-Instanz bildet die "Installierte Basis" der Portalinstanz.
ErgebnisResultDas Resultat des Durchlaufs eines Analysejobs bzw. dessen Analyseskripts im Rahmen eines Sachverhalts.
ErprobungTestPhase im Analyseworkflow, in dem der Sachverhalt initial anhand eines Analyseskripts in einem Erprobungsjob getestet wird.
Erweitertes Kachel-WidgetState tileDas erweiterte Kachel-Widget ist einer von zwei Widget-Typen des DSP, die Inhalte in Kachelform darstellen. Das erweiterte Kachel-Widget kann dynamisch seinen Inhalt ändern und dient beispielsweise zur Visualisierung der Ergebnisse von Analysejobs (z.B. grüne Färbung der Kachel bei zuvor erfolgreichem Jobdurchlauf, rote Färbung bei Fehlern oder Abbrüchen)
ETLETLAkronym für extract, transform, load. Das Funktionsspektrum des DSP beginnt nach dem ETL-Prozess, also wenn bereits Daten in die CM DataDB geladen sind bzw. über Schnittstellen konstant aktualisiert werden.
FeatureFeatureAls Feature werden im Kontext des DSP wahrnehmbare Ausstattungs- und Nutzungsmerkmale wie Komponenten oder Funktionalitäten des DSP bezeichnet, die in ihrer Gesamtheit das Produkt definieren. Beispielhaft können hier die Fähigkeit zur Darstellung von Content in unterschiedlichen Widgets oder die Fähigkeit zur Filterung von Content genannt werden.
FilterFilterMit dem Filter kann ein Benutzer eine Teilmenge einer Datenquelle selektieren, diese speichern und anderen Benutzern über die Weitergabe einer URL zur Nutzung zur Verfügung stellen. Es stehen verschiedene Filtertypen zur Auswahl, die folgender Hierarchie unterliegen: Primärfilter, Sekundärfilter, Subfilter, (lokale) Tabellenfilter.
FilterhierarchieFilter hierarchyÜber die Filterhierarchie werden Abhängigkeiten von Filtern geregelt. Die Hierarchie folgt dem Muster Primärfilter → Sekundärfilter → Subfilter → (lokale) Tabellenfilter.
FilterverwaltungFilter managementDie Filterverwaltung ist ein Feature des DSP. Durch sie können Benutzer Filter anlegen und als globale oder eigene Filter definieren sowie von anderen Benutzern angelegte globale Filter ansehen, nutzen oder ändern.
FrontendFrontendDas Frontend ist die dem Benutzer sichtbare Oberfläche des DSP, in der er über Contentelemente wie Widgets Inhalte und Daten eingeben, sich diese anzeigen oder damit interagieren kann, die wiederum im Backend verarbeitet werden.
FunktionFunctionVgl. Funktionalität.
FunktionalitätFunctionalityFunktionalitäten im DSP sind die Eigenschaften und Fähigkeiten einzelner Komponenten wie beispielsweise das Sortieren von Spalten im Tabellen-Widget oder auch widgetübergreifende Funktionalitäten wie die Möglichkeit zur Filterung und Funktionalitäten im Rahmen von Workflows. Einzelne Funktionalitäten oder das Zusammenwirken verschiedener Komponenten und Funktionalitäten ergeben zusammen ein Feature.
Globaler FilterGlobal filter

Ein globaler Filter ist für alle Benutzer des DSP sicht- und nutzbar.

GridGridDas Grid ist die virtuelle Grundfläche einer Portal View im DSP, in der Widgets zu einer Portal View angeordnet werden.
Installierte BasisInstalled basisAls Installierte Basis werden im Kontext des CMP alle in der DSP-Instanz angelegten Equipments bezeichnet. Auf diese Datenbasis werden die anwendbaren Filterfunktionen, Queries und andere Funktionen des Portals ausgerichtet bzw. daran angepasst.
Issue---vgl. Sachverhalt
JobJobEin Job im Sinne des Condition Monitoring Portals ist zuständig für das Anstoßen der Ausführung von Analyseskripten und die Ausgabe der Ergebnisse. Jobs können automatisiert (zyklisch, Zeitgesteuert) oder manuell ausgeführt werden
JobformularJob formularIm Jobformular können Jobs angelegt, gestartet und beendet werden. Desweiteren können Jobverantwortliche und die Jobparameter und -ausführungszyklen definiert werden.
JuliaJuliaJulia ist eine Sprache zur Erstellung von Analyseskripten.
KachelTile

Als Kachel werden rechteckige Widgets mit frei definierbarer Größe im DSP bezeichnet, die beispielsweise als dynamische Informationsfläche und/oder Link zu anderen Inhalten des DSP dienen können.

Im Kontext des DSP existieren zwei Typen von Widgets in Form von Kacheln: Das Kachel-Widget und das erweiterte Kachel-Widget.

Kachel-WidgetTile widget (Default Link)

Ein rechteckiges Widget vom Typ Kachel-Widget mit frei definierbarer Größe. Es dient gleichzeitig als Informationsfläche und Link zu einer weiteren, ihm untergeordneten Portal View. Beispielsweise besteht die Landing Page des DSP aus Kachel-Widgets.

Neben dem klassischen Kachelwidget wie auf der Startseite des

Kategorialer FilterCategorial filterVgl. Dynamischer Filter
Komponente (im Kontext des DSP)Component

Eine Komponente zeichnet sich dadurch aus, dass sie ein Element einer komponentenbasierten Anwendung darstellt und definierte Schnittstellen zur Verbindung mit anderen Komponenten besitzt. Die genaue Form einer Komponente ist abhängig vom jeweiligen Komponentenmodell.

Komponenten im Sinne des DSP sind als Benutzer wahrnehmbare, abgrenzbare Elemente (z.B. ein Tabellen-Widget). In der technischen Realisierung kann eine Komponente Funktionalitäten aus anderen technischen Komponenten vererbt bekommen (z.B. Widget-Header) oder um weitere Komponenten (Caching, Stored Procedure, ...) erweitert werden.

Landing PageLanding pageNach der Anmeldung im DSP befindet man sich auf seinem Startbildschirm, der „Landing Page“. Je nachdem, welche Berechtigungen für die eigene Benutzerrolle gesetzt sind, sieht man Kacheln, also Objekte vom Typ Kachel-Widget, die zu weiteren Portal Views führen.
LDAPLDAPAkronym für Lightweight Directory Acces Protocol. Das LDAP ist eine mögliche Form der Authentifizierung zur Anmeldung am DSP.
LiveLiveAls Status → Nicht mehr Test, sondern live geschaltet (Live System). Als Synonym kann der Begriff "Produktiv" genutzt werden.
Lokaler FilterLocal filter Ein lokaler Filter ist im Gegensatz zu einem globalen Filter nur für den Benutzer sicht- und nutzbar, der ihn angelegt hat.
MehrfachauswahlMulti selectionBei der Mehrfachselektion kann ein Benutzer aus einer Liste mehrere Elemente auswählen, indem er die zu den Listenelementen gehördenden Checkboxen anklickt. Der zugehörige Widget-Typ im DSP ist die FilterDirective.
Modell (statistisches, bzw. Analysemodell)Model (analytic model)(Ausprägungen: Continious, Batch, Live)
PaketPackageÜber Pakete können YUNA oder seine Komponenten um Funktionalitäten aus anderen Softwaretools ergänzt werden oder Verbindungen zwischen YUNA und den Funktionalitäten anderer Software hergestellt werden. Beispiele sind R-Pakete für Analysen wie spConnect zur Verbindung von YUNA mit R-Studio.
Paramenter (für Analysen)Parameter Über Parameter lassen sich die Eigenschaften von Jobs definieren.
PopulationPopulationAls Population wird im Kontext des DSP die Menge aller Equipments bezeichnet, die sich in der installierten Basis befinden bzw. in einem durch einen Filter erzeugten Subset aller Equipments der installierten Basis.
Population FilterPopulation filterEin Filter zur Erzeugung einer (Equipment-)Population, also eines Subsets von Equipments der installierten Basis für Jobs und Sachverhalte.
Portal ViewPortal view

Eine Portal View ist ein Grid-Element, dass 1 bis n Widgets zur Analyse einer Fragestellung vereint. Um eine eindeutige Unterscheidung zu Datenbank-Views zu schaffen, wird in Dokumentationen der Begriff Portal View genutzt.

Durch die Deeplink-Funktionalität des DSP kann ein Benutzer eine ihm vorliegende View (inklusive seiner Filterselektionen) an einen anderen DSP-Benutzer versenden, indem er ihm die URL seiner Portal View zukommen lässt. Sofern der Empfänger über ausreichende Berechtigungen verfügt wird ihm exakt die gleiche View inklusive der angewandten Filter angezeigt wie dem Versender.

PortalDbPortalDBvgl. CM PortalDB
PrimärfilterPrimary filter

Der Primärfilter ist die erste Filterebene für die Daten der installierten Basis im DSP. Geladene Primärfilter werden in der URL als eindeutiger Hashwert gespeichert und können so anderen Benutzern durch Weitergabe eines Links zu exakt dieser Portal View zugänglich gemacht werden.

Ein Primärfilter kann beispielsweise in der Filterverwaltung erstellt, gespeichert und anschließend im Portal geladen werden.

ProduktionPoductionPhase im Sachverhaltsworkflow, in dem die Analyse produktiv verwendet wird. Nachdem die Test- und Verfikationsphasen des Sachverhalts abgeschlossen wurden, wird in der Produktivphase der Sachverhalt mit einem oder mehreren Skripten untersucht. Anschließend können Rückschlüsse aus den Ergebnissen gezogen werden.
PythonPythonProgrammiersprache, die u.a. zur Erstellung von Analyseskripten genutzt werden kann.
QueryQueryAls Query werden Datenbankabfragen bezeichnet. Im Kontext des DSP können diese beispielsweise in der XML-Konnotation QueryBuilder geschrieben werden.
RR R ist eine Sprache zur Erstellung von Skripten, mit denen statistische Analysen durchgeführt werden können.
RESTRESTSchnittstelle / API
RohdatenRaw dataUnter Rohdaten werden unveränderte Daten von Datenquellen wie beispielsweise Messwerte von Sensoren verstanden.
RolleRoleBenutzer einer Anwendung sind einer Rolle zugeordnet, die mit verschiedenen Rechten zur Ansicht, Bearbeitung oder Löschung von Content verbunden ist. Rollen und deren Berechtigungen können von Administratoren festgelegt und vergeben werden. Weitere typische Nutzerrollen im Kontext von YUNA sind neben den Systemadministratoren Entwickler (eoda-intern), Content Developer (eoda-intern oder externe beim Kunden), Data Scientists und Endnutzer (z.B. Qualitätsmanager, Geschäftsleitung, Sales, Controlling,...)
SachverhaltIssueFragestellung, zu der Informationen anhand von Analysen bereitgestellt werden sollen.  
SekundärfilterSecondary filterFiltert die Daten einer spezifischen Tabelle. Ein Sekundärfilter ist im Grunde ein Primärfilter, der allerdings hierarchisch einem anderen Primärfilter unterstellt ist und von diesem abhängt. Er basiert demnach auf den durch den Primärfilter vorgefilterten Daten und wird zur weiteren logischen Einschränkung der anzuzeigenden Anlageninformationen genutzt. 

Sekundärfilter werden ebenfalls in der URL als Hashwerte gespeichert und ermöglichen es so, dass die ausgewählten Filtereinstellungen über das Versenden von Links an weitere Benutzer weitergegeben werden können.


Beispiel: Primärfilter = Installierte Basis, Sekundärfilter = Meldungsspeicher -> im Meldungsspeicher werden nur noch Meldungen zu Equipments betrachtet, die im Primäfilter ausgewählt wurden.

SelektionSelectionBeschreibt sowohl das Setzen von Auswahlmöglichkeiten in einem Filter als auch die anschließend gefilterte, ausgewählte Menge.
SessionSessionEine Session, auch genannt Sitzung, bezeichnet eine stehende Verbindung eines Clients mit einem Server. Den Zustand dieser Sitzung gilt es zu erhalten, was insbesondere bei der Nutzung zustandsloser Protokolle (etwa HTTP) wichtige Bedeutung hat. Sessionbehandlung stellt für Intra-  und Internetsysteme eine kritische Herausforderung dar und beeinflusst häufig die Performance eines Systems.
SitzungSessionVgl. Session
SkriptScriptVgl. Analyseskript
SkriptspracheScript languageUnterstützte Sprache für die Analyseskripte (R, Julia, Python, ...)
spConnectspConnect

R-Paket zur Kommunikation zwischen R und der Datenschicht (CM-DataDB) über das ds portal.

Seit Version 0.49 wird es unter dem Namen dseConnect weiterentwickelt.

spDepspDep

Tool zur Verwaltung und zum Deployment von Content in Form von Widgets und Portal Views. spDep unterscheidet zwischen den drei Entitäten Portal View, DataID und Filter. Dabei extrahiert spDep zunächst einmalig die Struktur der Datenbank (CM-PortalDB) zur initialen Erstellung einer XML-Datei. Nach einer Bearbeitung des Inhalts wird die aktualisierte XML-Datei ins JSON-Format umgewandelt und erneut zurück in die Datenbank des CMP geladen.

Seit Version 0.49 wird spDep unter dem Namen dseDep weiterentwicklt.

Statischer FilterStatic filter

Statischer Filter sind Filter, die aus einer Liste von fest definierten Elementen bestehen. Diese Liste von Filterelementen wird nicht automatisch ergänzt oder reduziert, sobald in einer Tabelle, auf die sich der Filter bezieht, ein Element hinzugefügt, entfernt oder geändert wird. Die Anpassung der Liste der Filterelemente muss aktiv durch einen Benutzer erfolgen.

Das Gegenteil sind dynamische Filter.

StoreStorevgl. Analytic Store
Stored ProcedureStored procedureEine Stored Procedure ist eine Funktion für Datenbankmanagementsysteme, die es ermöglicht, komplexe Folgen von SQL-Anweisungen im System unter einem Namen zu speichern und zu jeder Zeit ausführen zu können.
SubfilterSub filter

Lokaler Filter auf View-Ebene. Einzel- oder Multiauswahl einer vordefinierten Variable, die zur Veränderung eines spezifischen URL-Parameters führt. Bei Einzelauswahl durchschaltbar (Bspw. Sensorliste / Equipmentliste). Kann gesteuert werden durch den Widget-Typ Einzelselektion (Singlechoicedirective).

System AdministratorSystem administratorEin System Administrator ist eine Rolle in YUNA. Er verfügt über vielfältige Rechte, installiert und verwaltet YUNA auf Informationstechnologischer Seite, legt neue Benutzer an, vergibt diesen Rechte etc.
TabelleTableIn einer Tabelle werden Informationen in Zellen dargestellt, die durch eine Kreuzung aus Spalten und Zeilen entstehen. Die Darstellung einer Tabelle erfolgt im DSP bislang durch ein Tabellen-Widget.
Tabellen-WidgetTable widgetEin Tabellen-Widget ist ein interaktiver und hochindividuell gestaltbarer Widget-Typ des DSP, der abgefragte Daten in strukturierter Form zeilen- und spaltenbasiert wiedergeben kann. Die Inhalte können durch Filter bereits vorgefiltert sein, durch zusätzliche Filter weiter gefiltert oder spaltenweise sortiert bzw. durchsucht werden. Weiterhin gibt es vielfältige Exportfunktionen. Auch können Typen von Spalte einer Tabelle frei definiert werden, die jeweils unterschiedliche Eigenschaften aufweisen und Funktionalitäten bereitstellen.
TabellenfilterTable filterMit einem (lokalen) Tabellenfilter lassen sich Inhalte eines Tabellen-Widgets durch die Eingabe von Suchbegriffen im Eingabefeld einer Spalte weiter filtern. Diese Tabellenfilter sind nicht speicherbar und somit können Selektionen über Tabellenfilter nicht über die Kopie von URLs weitergeleitet werden.
TestTestVgl. Erprobung
TokenTokenEin Token wird zur Authentifizierung der Zugangsberechtigungen gegenüber der Rest-API der Service Plattform verwendet.
Er ist Base64 encoded hat den folgenden Aufbau:
[32b:Sha256Hmac der folgenden 16 byte mit 128bit Secret][8byte:(Unix TimeStamp)*1000 des Ablaufzeitpunkts][8byte:Bitmaske der Permissions]
Der Token kann damit 64 Zugangsberechtigungen speichern.
TruncateTruncateTruncate ist eine Funktionalität des Tabellenwidgets. Im Fall von langem Text in schmalen Spalten einer Tabelle wird der Text (je nach Einstellung) abgeschnitten und somit nur ausschnittsweise in verkürzter Form angezeigt. Truncate sorgt dafür, dass der abgeschnittene bzw. verkürzt dargestellte Inhalt der Tabellenzelle in voller Länge angezeigt wird, sobald der Benutzer mit dem Mauszeiger für einige Zeit über der Tabellenzelle verharrt.
UpdateUpdateBugfix, Hotfix, reguläres, major,...
URLURL

Die URL stellt die Adresse einer eindeutigen Portal View dar. In der URL einer Portal View werden von einigen Widgets Parameter (wie z.B. ausgewählte Filter) angehängt, welche widerum von anderen Widgets ausgelesen und so zur Abfrage sowie Ausgabe von Daten führen.

Das DSP nutzt eine Deeplink-Funktionalität, wodurch die Weitergabe der URL an einen anderen Benutzer dazu führt, dass der Empfänger exakt die gleiche Portal View inkl. der vorgenommenen Filterungen angezeigt bekommt wie der versendende Benutzer.

UserUservgl. Benutzer
VarianteVariantAls Variante werden unterschiedliche Ausprägungen eines Produkts oder eines Software-Elements bezeichnet. Die Ausprägungsvarianten können sich z.B. kundenspezifisch unterscheiden oder im Umfang von Modulen, Features oder Funktionen.
VerifizierungVerificationPhase im Analyse Workflow, in dem eine Analyse und ihre Ergebnisse fachlich durch Domain Experten überprüft und verifiziert werden.
VersionVersionEine Version kennzeichnet den Entwicklungsstatus einer Software, Dokumentation o.ä. Bei der Versionierung spricht man von einer neuen Major Version, wenn inkompatible API-Änderungen vorgenommen werden (V 1.0 auf V 2.0). Von Minor Version wird gesprochen, wenn Funktionen in einer rückwärtskompatiblen Art hinzugefügt werden (V. 1.1 auf V. 1.2). Von einer Patch version ist die Rede, wenn rückwärtskompatible Bug Fixes implementiert werden (V. 1.1.1 auf V. 1.1.2). 
ViewView vgl. Portal View
WidgetWidgetDas CMP verfügt über vielfältige Widgets, wie z.B. das Tabellen-Widget, Charts, Kacheln oder das Image Viewer-Widget. Diese Widgets können Informationen darstellen, sind teilweise interaktiv und dynamisch und können untereinander interagieren. Einzelne Widgets können zu einer View zusammengefasst werden.
Workflow (Analyseworkflow)Workflow Automatisierte Analysen im Kontext des DSP durchlaufen einen mehrstufigen, kundenindividuell gestaltbaren Analyseworkflow, in dem der zu untersuchende Sachverhalt nebst der zu untersuchenden Sachverhaltspopulation sowie die Verantwortlichen für den Sachverhalt, die Analysen und die zugehörigen Jobs definiert werden. Desweiteren werden im Rahmen des Sachverhaltsworkflows die unterschiedlichen Erprobungs, Verifikations und Produktivjobs sowie deren Ausführungsthytmen zur Untersuchung des Sachverhalts festgelegt.
XMLXMLAkronym für Extensible Markup Language. XML ist eine Sprache zur Darstellung hierarchisch strukturierter Daten in Form von Textdateien und wird im Kontext des DSP zur generierung von Content verwendet.
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