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Im Jobmanager (CE-Manager) werden Jobs angelegt, Parameter und Filtermengen festgelegt sowie das Durchlaufen der Jobphasen gesteuert.

Die Phasen des CE-Jobs

Phase 1: Definition des Analyse-Jobs

In dieser Phase werden die Rahmenbedingungen des Analysejobs definiert. So kann neben der Benennung des Jobs ein Zuständiger für den Analysejob ausgewählt werden. Zudem muss definiert werden, in welchem Zyklus der Job ausgeführt werden soll (stündlich, täglich, wöchentlich, monatlich oder manuell). Weiterhin kann ein Filter auf den Job angewand werden, um die mit diesem Job zu untersuchende Anlagenpopulation zu beschränken. Abschließend muss der Job gespeichert und freigegeben werden.

Phase 2: Analyse-Job freigeben

In dieser Phase wird der freigegebene Analyse-Job aktiviert oder deaktiviert und kann anschließend entweder ausgeführt, überarbeitet oder nach der Testphase abgeschlossen werden. 

Phase 3: Analyse-Job beendet

Nachdem der Analyse-Job ausgeführt wurde, können im Sachverhaltsmanager die Ergebnisse des Jobs abgerufen werden. Dies öffnet eine neue View (z.B. die Result View), in der tabellarisch und grafisch die Ergebnisse der Analyse aufgeführt werden.

Durchlauf von Jobs am Wochenende

Wurden Jobs so definiert, dass sie am Wochenende laufen sollen, so werden sie derzeit in eine Warteschleife gelegt und am Montagmorgen gestartet. Dies liegt daran, dass erfahrungsgemäß keine Jobs am Wochenende laufen sollen, um am Wochenende einen Neustart oder eine Watung von Servern zu ermöglichen, ohne einen Abbruch von teils lange laufenden Jobs zu gefährden.


Ausführen von Jobs

Dem User stehen prinzipiell zwei Wege zur Verfügung, um die Analyse im Rahmen des Jobs auszuführen: 

Button-TitelFunktionKurzfassung
Analyse ausführenManuelles Starten des Jobs und Übergabe des Parameters "evaluateAllData" mit dem Wert FALSE an das Skript. 
Wird im Skript die Funktion skipEvaluation4Device verwendet, wird die Auswertung für einen Laser nicht erneut durchgeführt, wenn seit dem letzten Auswertungsdurchlauf zu diesem Laser keine Daten importiert wurden.
Keine Analyseausführung für Equipments ohne neue Daten seit letzem Durchlauf.
Analyse auf allen Daten ausführenManuelles Starten des Jobs und Übergabe des Parameters "evaluateAllData" mit dem Wert TRUE an das Skript. 
Wird im Skript die Funktion skipEvaluation4Device (Auswertung für einen Laser wird nicht durchgeführt, wenn seit dem letzten Auswertungsdurchlauf zu diesem Laser keine Daten importiert wurden) verwendet, liefert diese dann immer FALSE, auch wenn keine neuen Daten importiert wurden. Die Auswertung erfolgt dann für alle Laser der Jobpopulation.
Analyse wird für alle Equipments ausgeführt, auch ohne neue Daten seit letztem Durchlauf.

Filter kopieren und referenzieren

Es ist möglich, die Population von Sachverhalten und Jobs durch Filter zu definieren. Hierfür kann entweder eine Population selbst erstellt und ein entsprechender Filter gespeichert werden. Es kann auch auf bereits bestehende Populationen, durch Auswahl eines gespeicherten Filters, zurückgegriffen werden. Bei der Auswahl einer bereits existenten Population kann vom Jobverantwortlichen zudem gewählt werden, ob der bestehende Filter kopiert oder ob auf ihn referenziert werden soll.

Im Fall einer Kopie wird im weiteren Verlauf des Job-Workflows für die Population die Bezeichnung "feste Definition" angezeigt. Dies bedeutet, dass die für den Job gewählte Population dauerhaft bestehen bleibt - auch, wenn anschließend jemand den Populationsfilter überarbeitet.

Wird die Option "Filter referenzieren" gewählt, so bleibt weiterhin die Populationsbezeichnung sichtbar und flexibel. Wird also nach der Wahl der Jobpopulation etwas am Filter geändert, so wird diese Änderung automatisch auch auf die Jobpopulation angewendet.

Weitere Details zur Umsetzung:

Population eines jobs

Die Population, über die eine automatisierte Auswertung zu einem Sachverhalt in Form eines Jobs erfolgt, ergibt sich immer aus der Schnittmenge der Population des Sachverhalts und der Population des Jobs.

Grundsätzlich

Für die Definition der gültigen Population eines Jobs gibt es folgende zwei Möglichkeiten:

  1. Feste Definition der Population im job
  2. Referenz auf einen gespeicherten Filter als Population des Jobs mit automatischem Update

Details zu Möglichkeit 1 -"Feste Definition der Population im Job"

  • Es besteht die Möglichkeit einen gespeicherten Filter auszuwählen. Die Filterkriterien des gewählten Filters werden fest mit dem Sachverhalt verknüpft. Filterinfos wie der Name o.ä. werden nicht verknüpft.
  • Die Definition der Population eines Jobs ist in den AdHoc-Analysen nicht über das Filterkonzept "Gespeicherte Filter laden" erreichbar.
  • Eine Änderung der Population ist nur durch den Verantwortlichen des Jobs (nicht durch die Assistenten) im Job selbst möglich.
  • Für eine Änderung der Population ist eine Deaktivierung und nach der Speicherung der Änderungen eine erneute Freigabe des Jobs nötig.

Details zu Möglichkeit 2 -"Referenz auf einen gespeicherten Filter als Population des Jobs mit automatischem Update"

  • Es besteht die Möglichkeit einen gespeicherten Filter auszuwählen. Es wird eine Referenz auf den gewählten Filter mit dem Job verknüpft. Änderungen an dem Filter wirken sich automatisch auf den Job aus.
  • Die entsprechenden Jobverantwortlichen werden über eine Änderung des refernzierten Filters per Mail informiert. Die Auswirkung erfolgt automatisch.
  • Eine Änderung der Population auf Grund einer Änderung am referenzierten Filter hat keine Auswirkung auf den Status des Jobs.

Generell gilt:

  • Ein gespeicherter Filter, auf den eine Referenz besteht, kann nicht gelöscht werden. Beim Versuch, einen solchen Filter zu löschen, wird der Anwender darauf hingewiesen, in welchen Sachverhalten / Jobs eine Referenz auf den entsprechenden Filter besteht und wer für diese verantwortlich ist. Wie in einem solchen Fall weiter verfahren wird, liegt in der Verantwortung der beteiligten Anwender.
  • In der Filterverwaltung und im "Filter laden"-Dialog wird zu jedem Filter als weitere Information angezeigt, ob eine Referenz auf einen Filter besteht. Wenn ja, sieht der Nutzer in einer Detailsicht, in welchen Sachverhalten / Jobs eine Referenz auf den entsprechenden Filter definiert ist.

Löschen von Jobs

Die Möglichkeiten zum Löschen von jobs in Sachverhalten unterscheidet sich nach der Art der Jobs:

Jobtyp

Sachverhaltsphase

Bedeutung

Möglichkeit zum Löschen

Erprobungsjob4 - Analyse erproben

In diesen Jobs wird die Funktionalität der Analyseskripte auf den Daten geprüft. Hierzu werden Jobs definiert, die entweder manuell oder automatisch in frei definierbaren Zyklen die Skripte ausführen. Abschließend wird bewertet, ob die Skripte die gewünschten Ergebnisse liefern und zur weiteren Untersuchung des Sachverhalts genutzt werden kann, oder ob die Analyseinformationen, die Skripte oder Jobs angepasst werden müssen.

  • dürfen gelöscht werden
Verifikationsjob6 - Sachverhalt verifizieren

Nachdem zuvor die Skripte erprobt wurden, wird in dieser Sachverhaltsphase der Sachverhalt bzw. die Problemstellung anhand von Verifikationsjobs verifiziert.

  • dürfen gelöscht werden
  • Möglichkeit zur Konservierung sollte evaluiert und implementiert werden
Produktivjob7 - Sachverhalt freigeben

Nachdem Analyseskripte und Sachverhalte in den vorherigen Phasen getestet und verifiziert wurden, kann der Sachverhalt im Live-Betrieb untersucht werden. Hierzu werden erneut Analysejobs (=Verifikationsjobs) angelegt, die die Skripte in selbst definierbaren Intervallen oder manuell ausführen. Nach einer Beobachtung der Analyseergebnisse zum Sachverhalt über einen frei gewählten Zeitraum (Orientierung am geplanten Fertigstellungsdatum ist sinnvoll) kann entschieden werden, ob weitere Maßnahmen erforderlich sind oder nicht. Sind keine weiteren Maßnahmen erforderlich, so kann der Sachverhalt abgeschlossen werden. Sind hingegen weitere Maßnahmen erforderlich, so können Informationen zu den Maßnahmen hinterlegt werden (z.B. Tasks in JIRA oder TFS) und die Analyse steht erneut zur Verbesserung bereit.

  • Dürfen und können NICHT gelöscht werden
  • Möglichkeit zur Archivierung sollte implementiert werden


Beim Löschen eines Jobs werden auch die erzeugten Ergebnisse des Jobs dauerhaft gelöscht

Neue Translation-Keys

Details zu Translation-Keys: 2018-11-29_17-41-15_.Localization Manager v0.5

KeyElement

directive.cejob.runJobEnabled

Tooltip für Button "Analyse ausführen" im aktiven Zustand

directive.cejob.runAllJobEnabled

Tooltip für Button "Analyse auf allen Daten ausführen" im aktiven Zustand


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